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Geschichte und Sagen

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Geschichte:  Stadt Heinsberg   (geografische Lage)

Seit dem 8. Jahrhundert ist in Heinsberg die größte Motte  (Bollberg) im Rheinland

bis 1200  sind nur wenige Informationen über Heinsberg vorhanden,

in dieser Zeit wurde auf der Motte eine Holz-Lehmburg erstellt,

welche dann im Jahre 1144 einem Brand zum Opfer fiel.

1085 Erwähnung "Goswin v. Heinsberg" *1060   †1140

1167 Erstellung einer Steinburg 

1201 Erwähnung der Burg von Heinsberg

1255 erstmalig die Erwähnung der "Stadt Heinsberg"
         (die Stadtrechte wurden wahrscheinlich schon 1 bis 2 Jahre vorher verliehen).

Die "Herren von Heinsberg" bestimmten dann viele Jahre die weitere Entwicklung von Heinsberg.
Sie verteilten sich auch in vielen anderen Städten und Gebiete.
Erwähnenswert ist hier unter anderem (keine vollzählige Aufstellung)

Philipp  Erzbischof. Köln  1167-1191  Quellennachweis:
Hedwig die Heilige †1243*
Gertrud †1213 (verheiratet mit Andreas II. König von Ungarn)*
Elisabeth
die Heilige *1207 †1231*
Engelbert von Fakenburg - Heinsberg
Erzbischof von Köln †1274*
Johann II. der Streitbare †1438*
Johann von Heinsberg Fürstbischof von Lüttich †1459*
Johanna *1404 (verheiratet mit Pfalzgraf Johann II. von Simmern.*

Die zuletzt Genannte verkaufte 1483 alle  Erbansprüche an den Herzog Wilhelm von Jülich-Berg.
Somit ging der komplette Besitz an das Herzogtum Jülich.

Im 15. Jahrhundert wirkten sich einige Kriege auch politisch u. wirtschaftlich auf Heinsberg aus (u.a.. 2. Geldrischer Erbfolgekrieg 1423 bis 1429, Hussitenkriege u. Soester Fehde).

1530 greift dann die Wiedertäuferbewegung auf Heinsberg über.

1538 bis 1543 3. Geldrischer Erbfolgekrieg

1618 bis 1648 Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch seine Spuren.
        Danach war die Region Heinsberg wieder katholisch.

1794 Beginn der frz. Besetzung bis zum Jahre 1813

Nach der frz. Besetzung wurde Heinsberg in Preußen eingegliedert, wonach es dann einige Konflikte mit der  evangelisch geprägten preußischen Staatsform gab.

Danach gab es für eine längere Zeit keine besonderen Konflikte mehr.

1815 wurde Heinsberg zur Kreisstadt erhoben.

1890 am 29. Mai wurde die Eisenbahnstrecke Heinsberg Lindern eröffnet.

1914 - 1918 zog dann der 1. Weltkrieg auch über Heinsberg hinweg.

Nach diesem Krieg fing dann eine wirtschaftliche Tiefzeit an.
Hier einige  Auswirkungen: Inflation und Hungersnöte.

1932 Die Kreise Heinsberg und Geilenkirchen legte man zusammen zum
        Kreis Geilenkirchen-Heinsberg.

1933 Kam mit Adolf Hitler eine Zeit der staatlichen Überwachung (Gestapo), Versammlungsverbote,
        und dann die Judenverfolgung, welche dann mit dem 2. Weltkrieg (1939 - 1945) das
        schreckliche Finale erlebte.

1939 1. September Beginn des 2. Weltkrieges

1944  Am 16. November Bomberangriff auf die Städte Heinsberg, Jülich und Düren.
         Diese 3 Städte wurden dabei fast vollständig zerstört.

1945 8. Mai Kriegsende
        Nun standen Aufräumarbeit und Wiederaufbau an.

1948  21. Juni  Einführung der D-Mark.
        Jetzt begann der wirtschaftliche Aufschwung und auch der eigentliche Wiederaufbau.

1951 Umbenennung des Kreises in "Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg"

1969 1. Juli die Orte Aphoven, Laffeld, Schafhausen und Unterbruch wurden in der Stadt Heinsberg
        Eingemeindet.

1971 1. Januar der Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg und der Kreis Erkelenz werden
        zusammen gelegt und bilden jetzt den Kreis Heinsberg. Hierbei wurden nun die Gemeinden
        Karken Kempen, Kirchhoven, Oberbruch-Dremmen, Randerath und Waldenrath in
        der Stadt Heinsberg Eingemeindet.

1980 am 26. September 1980 letzter Personenzug

In den nächsten Jahren veränderte sich das Stadtbild mehrmals.

2002 am 1. Januar löste der €uro die D-Mark ab.

2012 u. 2013 Die Bahnstrecke wird zur Zeit wieder reaktiviert. 

2013 am 15. Dezember wieder Inbetriebnahme der Bahnstrecke Heinsberg - Lindern.
        Weiterfahrt nach Aachen ohne Umsteigen jetzt möglich

2014 am 15. März Wiedereröffnung des ehem. Heimatmuseum nach Erweiterung und Umbau.
        Jetzt unter der Bezeichnung "Begas Haus"

(A. Rongen)


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Quellennachweis:
   Fakten und Jahreszahlen aus "Heinsberg 700 Jahre Stadt" (1956)
   Daten nach 1940 sind selbst erlebte Fakten.

 


* Daten entnommen von "Stammtafel der Herren von Heinsberg"
   erstellt von August Lentz (ehemaliger Vereinsvorsitzender)
 

 

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